Sensible Phasen oder Sensibilität


Die Entwicklung des Kindes verläuft in sensiblen Phasen. Das sind Zeitabschnitte von begrenzter Dauer im Sinne besonderer Empfänglichkeiten für bestimmte Dinge, Tätigkeiten oder Phänomene.

Erkennbar sind sie am zielgerichteten Interesse des Kindes und dem Bedürfnis nach ständiger Wiederholung, z.B. Schleife binden, sich selber anziehen, zählen, reimen, schneiden, mit anderen zusammen sein.


Verena beim Zuordnen geometrischer Grundflächen









> Verena beim Zuordnen geometrischer Grundflächen



Nach Montessori sind diese sensiblen Phasen von ganz entscheidender Bedeutung für das kindliche Lernen und die kindliche Entwicklung. Während einer sensiblen Phase erwirbt das Kind aus eigenem Antrieb leicht und spielerisch bestimmte Fertigkeiten.


Roman beim Spülen










> Roman beim Spülen



Wenn diese sensiblen Phasen nicht durch freies Handeln des Kindes in seiner Umgebung verwirklicht werden können, verkümmern sie und die zuvor leicht erlernte Fertigkeit kann nur noch in begrenztem Umfang und mit großem Willensaufwand erlernt werden.



Christians Interesse an großen Zahlen









> Christians Interesse
an großen Zahlen